Nachádzate sa na: Herkules - ... > Kurorte > Dudince > Geschichte

Dudince - Geschichte

Obwohl die Wirkungen des Heilwassers aus Dudince angeblich schon seit der Zeit der Anwesenheit der Römer auf unserem Gebiet bekannt sind, wird Dudince aus der Sicht der Entwicklung einer umfassenden Kurfürsorge als der „jüngste Kurort in der Slowakei“ bezeichnet. Warum ist es so? Zum grundsätzlichen Wandel in der Bewertung des Heilbades Dudince und in den Ansichten auf sein Aufbau kam es nämlich erst nach dem zweiten Weltkrieg.

Die von der Gruppe erarbeiteten Entwürfe korrespondierten mit den Empfehlungen der ersten Balneographie der Slowakei aus dem Jahre 1951, die auch vom Juraj Hensel erarbeitet wurde. Prof. MUDr. Juraj Hensel war der Gründer und Leiter der Physiatrischen Klinik in Bratislava, des Forschungsinstituts für Physiatrie, Balneologie und Klimatologie, später des Forschungsinstituts für Humanbioklimatologie in Bratislava und gilt als Gründer der slowakischen Balneologie. Eine bedeutende Stelle nimmt in beiden Arbeiten gerade Heilbad Dudince ein, dessen Aufbau hinsichtlich festgelegter Kriterien und des balneologischen Wertes der Heilwasserquellen eindeutig empfohlen wurde.

Zum Aufbau des Heilbades wurde mit Verantwortung, aufgrund perfekter Kenntnis der Möglichkeiten und Bedürfnisse herangegangen. Das Heilbad sollte, sozusagen, „auf grüner Wiese“ entstehen. Zu dieser Zeit befand sich in Dudince nur ein kleines einstöckiges Objekt, sog. „Kurhaus“ mit einer Kapazität von 22 Betten und kleiner Balneotherapie im Erdgeschoss. Die Unterkunftskapazität im Obergeschoss diente ausschließlich den stationären Patienten, die Balneotherapie war auch für ambulante Patienten zugänglich. Die Verpflegungseinrichtung wurde in ein selbständiges Restaurationsobjekt unter dem Berg Gestenec verlagert. Das genannte Objekt steht bis heute und bis zur Beendigung des Aufbaus der römisch-katholischen Kirche wurde es vorübergehend provisorisch zu Gottesdiensten genutzt.

Die Gesundheitsfürsorge wurde von einer Krankenschwester in Vollzeitbeschäftigung und einem Gemeindearzt aus dem nahen Dorf Demandice sichergestellt, der das Kurhaus zuerst zweimal wöchentlich besuchte, und später seit dem Jahr 1958 im Heilbad zur Vollzeit beschäftigt war. Es handelte sich um den MUDr. Tomáš Kaiser, den Koordinator des Aufbaus und des Betriebs des Heilbades, seinen späteren Direktor, sowie den Direktor des damaligen Sanatoriums Sitno (heutiges Kurhaus Diamant).

Aufgrund ausgezeichneter hydrologischer Ergebnisse und Untersuchungen der Mineralquellen wurde im Jahr 1960 mit dem Aufbau des Kurhauses Rubín begonnen, dessen Betrieb sechs Jahre später im Jahr 1966 startete. Die Älteren kennen es vielleicht noch unter dem alten Namen Hont. Das Kurhaus Rubín ist baulich mit der Balneotherapie Krištáľ verbunden und der Verbindungsgang verbindet es auch mit dem später gebauten Kurhaus Smaragd (im Betrieb seit dem Jahr 1978).

Das Naturheilbad in Dudince erlebte während seines Bestehens mehrere Führungsstrukturen. Bei seinem Entstehen war das Heilbad ein Bestandteil des Staatsbetriebes Tschechoslowakische Staatsheilbäder Sliač, an deren Spitze als Direktor MUDr. Ján Novák – ein begeisterter Förderer des Aufbaus des Heilbades in Dudince – stand. Im Jahre 1992 kam es zur Aufteilung des Staatsbetriebes Sliač und zur Gründung eines selbstständigen Betriebes mit zugeordnetem Heilbad in Sklené Teplice. Im Rahmen der Transformation des Heilbadewesens in der Slowakei betraf die Entstaatlichung auch das Heilbad in Dudince. Die Kurhäuser Rubín und Smaragd verwaltete die Gesellschaft Honttherma, a.s.

© Herkules kúpele na Slovensku, Tvorba web stránok - Irisoft, redakčný systém - Clever Leap™ TOPlist